Praktisches Projektmanagement

Die Frage wie und in welcher Komplexität PM Wissen erfolgreich aufzubauen ist, erklärt sich nicht allein durch eine akademische Betrachtung des Themas – es geht um wirklich praktisches Projektmanagement

Es sind augenscheinlich bestbehütete Geheimnisse: die Kriterien für ein wahrhaft kompetentes Projekt- und Prozessmanagement Wissen. Wo endet deren Praxisrelevanz und ab wann beginnt hochtrabendes, akademisches Theoretisieren? Was ist wirklich notwendig und was ist Nonsens? Es ist tatsächlich auf den ersten Blick gar nicht einmal so einfach den Wissenswert vom Wissensmüll zu differenzieren. Der Grund dafür ist zumeist darin zu finden, dass Ausbildungsanbieter das Thema zum heiligen Grahl ihrer Zunft stilisieren und mit möglichst vielen, aus dem Kontext gerissenen Fachtermini das unbedarfte aber interessierte Publikum zu blenden suchen. Letztlich geht es hier ja auch um „Wertigkeit“ und zwar um die Wertigkeit von verrechenbaren Tagessätzen für Consulting und Training.

Wenn wir uns dem Thema also dementsprechend unbeeindruckt gegenüber derartig grossspurigen Definitionen nähern, eröffnet sich eine teilweise simple, in jedem Fall logisch verknüpfte Thematik, deren Detailinhalte nicht mühsamen Lernstoff repräsentieren sondern lediglich einleuchtende Erklärungen für täglich praktizierte, unternehmerische Abläufe oder Defizite liefern. Und hier beginnt praktikables Projekt- und Prozessmanagement Know How, nämlich mit dem praktischen Wissen um Abläufe. Projektmanagement produziert dafür lediglich Erklärungen und Begrifflichkeiten, die jene Abläufe sinnvoll abgrenzen und signifikant „rahmensetzen“. Natürlich verliert PM und PzM damit auch sofort seinen Status als goldenes Kalb der Trainingsbranche. Es avanciert mehr zu einer Richtschnur, einer sinnstiftenden Begleitung von Planung und Evaluierung.

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Abb. 1: visualisierte Definition einer praktischen PSP-Gestaltung

Um in diesem Sinne PM und PzM  Know How aufzubauen benötigt es sicher keine mehrsemestrigen Schulungsmassnahmen. Es benötigt starke, einprägsame Wissensimpulse, ein schlankes, chronologisch aufgebautes Kennenlernen von methodischen Inhalten, um darauf aufbauend sofort mit schlagkräftigen Case Studies arbeiten zu können. Am Besten mit unternehmensindividuellen Vorhaben, anhand derer die vorher kennengelernten Mechanismen, Qualitätskriterien und Definitionen „in echt“ nachempfunden werden können. Diese Variante entrümpelt gängige PM und PzM Seminare kräftig. Bis zu 50% derartiger Veranstaltungsangebote entpuppen sich so als schlicht nicht notwendig und zielgruppengerecht. Im unternehmerischen Alltag bracht es keine wissenschaftliche Reflexion, es braucht individuelle Bedeutsamkeit. Und natürlich –  dieser Weg läßt sich auch sehr zeit- und kosteneffektiv gehen.

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Abb. 2: Einfaches Schema einer erfolgreichen Stakeholderanalyse

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